für spirituelle Entwicklung
und Selbstveränderung
Eine Publikation des nada Verlags
Themenübersicht
Nr. 13: Denken und Fühlen
Thematischer Überblick
Denken und Fühlen sind Teile des Ego – die höheren Wahrheiten erlangen wir nur, wenn Gedanken und Emotionen schweigen. Diese hindern uns auch daran, im Hier und Jetzt zu leben, denn durch Erinnerungen können wir jederzeit in die Vergangenheit schweifen und auch vergangene Emotionen wieder erwecken.
Ferner liefern uns weder unser Verstand noch unser Gefühl die richtigen Grundlagen, um Entscheidungen zu treffen, denn beide sind subjektiv – die objektive, absolute Wahrheit kennt einzig unsere Seele.
Beispiele für erörterte Detailfragen
• Die Wechselwirkung zwischen Denken und Fühlen • Intuitionen und höhere Wahrheiten kommen von aussen zu uns • Denken, Fühlen und das Unbewusste • Das Denken macht uns zu denkenden Tieren, nicht zu spirituellen Wesen • Aus den im Gehirn gespeicherten Informationen kann nichts Neues entstehen • Worauf sollen wir denn sonst unsere Entscheidungen gründen, wenn weder Denken noch Fühlen uns helfen? • Vergangenheit und Zukunft existieren nur in unseren Gedanken und Emotionen
Entwicklungsziel
Ich erkenne, dass Gedanken und Empfindungen nicht zu mir gehören, sondern in mir stattfinden, und nicht der absoluten Wahrheit entspringen.
Ich übe und lerne, die Gedanken und Empfindungen, die in mich eindringen, wahrzunehmen und aus mir hinauszuwerfen.
Leseprobe
Generell wirken Denken und Fühlen zusammen, auch wenn die Menschen im Allgemeinen dazu neigen, die beiden als getrennt und voneinander unabhängig zu betrachten.
Unser Fühlen bedingt unser Denken und unser Denken bedingt unser Fühlen, sie stehen also in einer Wechselwirkung und treiben einander oft in einer Spirale an: Die Gedanken kreisen unaufhörlich, parallel laufen unsere Empfindungen ab, und das Ganze nimmt eine Eigendynamik an – das geschieht sowohl bei so genannt positiven Gefühlen, beispielsweise neuer Verliebtheit oder Aussichten auf einen guten Job, eine schöne Wohnung, als auch bei negativen wie Eifersucht, Demütigung oder Verletzung. Irgendwann, nach Minuten, Stunden oder gar Wochen, wenn dieser Kreislauf sich erschöpft hat oder unterbrochen wurde, stellen wir oft fest, dass wir uns durch unser Denken und unser Fühlen in etwas eingelassen haben, das mit der Wirklichkeit der Situation gar nichts oder nur wenig zu tun hatte.
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