Nr. 10: Anhaftung und Loslassen
Thematischer Überblick
Die Anhaftung ist eines der zentralen Themen im Buddhismus: Anhaftung bringt Leiden, weil wir alles, was wir besitzen,
irgendwann verlieren. Wir hängen an Menschen, an Dingen, an Zuständen...
Es gibt kein anderes Mittel gegen die Anhaftung als das Loslassen ständig zu üben, und zwar solange die Dinge und die Menschen noch bei uns sind, nicht erst, wenn wir sie verloren haben. Dabei müssen wir lernen, Liebe nicht mit Besitz gleichzusetzen und die Leere, die vorübergehend entsteht, wenn wir loslassen, auszuhalten.
Beispiele für erörterte Detailfragen
• Das Vergängliche geniessen ohne anzuhaften • Loslassen um nicht mehr zu leiden? • Ist es nicht normal, geliebte Menschen um sich haben zu wollen? • Bettelarm und asketisch durchs Leben? • Die Illusion, die Anhaftung besiegt zu haben • Den Verlust des Geliebten nicht fürchten • Leiden loswerden oder lernen damit umzugehen?
Entwicklungsziel
Ich übe, auf etwas zu verzichten und diesen Verzicht mit Gleichmut zu tragen; zudem lerne ich, meine Bewertungen und mein Bevorzugen loszulassen, indem ich auch auf meine Wortwahl achte. Ich versuche, meine Anhaftung an einen geliebten Menschen durch reine Liebe zu ersetzen.
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