Monatsschrift für spirituelle Entwicklung im Alltagsleben

Nr. 22: Nächstenliebe – doch das oberste Gebot?

ProbenummerThematischer Überblick

Nächstenliebe ist ein grosses Wort und wir Menschen sind meistens nicht in der Lage, wirklich bedingungslos zu lieben. Doch wenn es uns gelingt, unserem Nächsten mit wohlwollender Zuneigung und grundlegender Sympathie zu begegnen, haben wir schon viel erreicht.
Dabei geht es nicht darum, Opfer zu bringen oder Verzicht zu üben – solange wir das, was wir für andere tun, so empfinden, handelt es sich nicht um wahre Nächstenliebe.

Beispiele für erörterte Detailfragen

• Allen Menschen gleich begegnen, auch den "Bösen" • Wahre Nächstenliebe erwartet keinen Dank und keine Gegenleistung • Respekt und Gleichbehandlung • Sich selbst ernst, aber nicht wichtig nehmen • Selbstliebe und Nächstenliebe – wo ist die Grenze? • Liebe deine Feinde: eine Illusion? • Die Grenze zum Egoismus • Geben macht glücklicher als nehmen • Nächstenliebe aus Gewohnheit und Konvention? • Nächstenliebe lässt sich lernen •

Entwicklungsziel

Ich bemühe mich, in jedem Menschen stets den Göttlichen Kern zu sehen, unabhängig von seiner äusseren Erscheinung und seinem Verhalten, und ihn so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte.
Ich versuche, hinter seine Fassade zu blicken und die Beweggründe für Verhaltensweisen zu erkennen und zu begreifen, wenn auch nicht zu billigen.

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